Transport per Seefracht

Sie möchten Ihre Waren per Seefracht verschiffen und brauchen eine internationale Spedition für Ihre Transporte? Seit über 45 Jahren entwickeln wir für den Kunden passende Seefrachtkonzepte – vom Vollcontainer (FCL) bis hin zur Sammelladung (LCL).

Frachtgut Irak auf dem Seeweg

„Planungstalent gepaart mit verschiedenen Optionen bezüglich der Transitzeit“

Die Transitzeit auf dem Seeweg ist im Vergleich zur Luftfracht natürlich bedeutend länger, aber auch entsprechend günstiger. Wer Ware per Schiff in den Irak verschickt, muss mindestens mit einer Transportzeit von 30-35 Tagen rechnen. Bei dieser Transitzeit wird die Route durch den Suezkanal, ein Schifffahrtskanal in Ägypten, genommen. Die Route um Afrika (für den Transport Irak – Europa) ist mit einer Transitzeit von bis zu 70 Tagen mehr als doppelt so lang. Da die Beladung des Schiffs nicht erst kurz vor der Abfahrt erfolgen kann, muss hier das sogenannte „Closing“ beachtet werden – der letztmögliche Zeitpunkt, an dem man Ware am Containerterminal stellen kann. Das Closing ist in der Regel 2-3 Tage vor der tatsächlichen Abfahrt eines Schiffs.

Reguläre Route
Als einziger Tiefwasserhafen im Irak ist der Hafen von Umm Qasr die Anlaufstelle schlechthin für Containertransporte und somit den Transport Irak – Deutschland bzw. Irak – Europa. Die Route ist abhängig von den Reedereien, die den Transport durchführen. Die gängigste Strecke, die man bei Verladung von Ware in den Irak über einen deutschen Seehafen (typischerweise Hamburg oder Bremerhaven) nimmt, führt vorbei an Portugal und Spanien, durch das Mittelmeer sowie den Suezkanal. Das Rote Meer und der Golf von Aden wird befahren, bis das Schiff schließlich den Umm Qasr Port am Persischen Golf erreicht. Diese Route ist die schnellere, aber auch kostenintensivere Variante. Drängt die Ware nicht, empfiehlt sich das Ausloten des Sparpotenzials auf der längeren Route im Einzelfall.

LCL oder FCL?
Bei einem Frachttransport Irak – Deutschland bzw. andersherum muss die Spedition von dem Versender mitgeteilt bekommen, ob eine LCL- oder FCL-Verladung gewünscht ist. Der Begriff LCL steht für „Less Container Load“. Hat ein Kunde beispielsweise nur eine Palette, ist diese Variante empfehlenswert. Der Spediteur fasst in einem Container Ware von verschiedenen Versendern zusammen, die ein gemeinsames Bestimmungsland haben. Muss eine große Anzahl an Gütern verschickt werden, empfiehlt sich ab einer gewissen Anzahl die Verladung als FCL- „Full Container Load“. Die Spedition Irak Deutschland stellt einen Container, der komplett mit Ware eines Versenders beladen und verschickt wird. Der Nachlauf ist einfacher und kostengünstiger. Wann eine FCL-Verladung sinnvoll ist, muss im Einzelfall entschieden werden.

ACHTUNG: Gewisse Güter dürfen nicht in den Irak eingeführt werden. Bitte beachten Sie dies bei einer möglichen Buchungsanfrage.

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